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Wir sind unterwegs in Vietnam.
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Zeitzonen
Australien
05.09. – 06.10.2011
Queensland
Cairns– Brisbane
Von Hawaii flogen wir mit einem Zwischenstopp in Sydney nach Cairns.
Nachdem wir spätnachts angekommen sind, freuten wir uns auf den ersten Blick aus dem Hotelfenster um Australien bei Tag zu sehen. Leider zeigte sich der “Sunshine State Queensland” nicht von seiner sonnigen Seite. Mit Regenschirm, liefen wir der Strandpromenade entlang in die Stadt. Etwas verblüfft waren wir über die Krokodilwarnschilder. Wir besichtigten einige Aboriginal-Galerien, fanden ein leckeres Sandwich-Bistrot, kauften eine SIM-Karte und buchten einen Trip ans Great Barrier Reef. Zurück im Hotel stellen wir fest, dass der Ausflug nur ein mässiger Erfolg war. Die SIM Karte funktionierte nicht und der Trip zum Great Barrier Reef musste u.a. aufgrund des schlechten Wetters verschoben werden.
Nachdem wir den Camper bei der Apollovermieteung abgeholt haben, stellten wir Anzeichen des “älter" werden fest. Vor wenigen Jahren, als wir durch NZ und Australien reisten, schliefen wir auf einer Luftmatratze hinten in einem uralten Mitsubishi Combi. Und jetzt hatten wir einen gut ausgerüsteten Hitop Camper, zu unserem Erstaunen sogar mit einer Mikrowelle.
Zuerst fuhren wir Richtung Norden, nach Port Douglas um dort unser erster Pause einzulegen bevor es weiter bis zum Cape Tribulation ging. Zurück in Cairns holten wir unser Trip zum Great Barrier Reef nach. Die See war ruhig und mit uns waren nur sechs andere auf einem Katamaran für 20 Personen. Es gab Morning Tea, leckere Verpflegung und eine ausführliche Erklärung über die Lebewesen im Reef. Mit grosser Spannung tauchten wir mit Schnorchel in die Unterwasserwelt ab. Das elektrisierende Gefühl von den Korallen auf der Haut, in Bann gezogen von all den schrillen, extravaganten Fischarten schwammen wir um riesen Korallenbäume in den leuchtendsten Farben und einer leichten Spannung, ob wohl ein Reefhai noch auftaucht.
Auf den nächsten Etappen nach Brisbane, wurde uns wieder bewusst, dass die Distanzen in Australien eine andere Dimension sind. Von einem Ort zum andern, heißt stundenlanges Fahren ohne grosse Abwechslung und dazwischen ist nix. Nur Steppe, Zuckerrohrfelder, Steppe dann wieder einmal ein brennendes Feld, eine Tankstelle mit einem Schild, dass die nächste Station erste wieder in 100 km ist, Zuckerrohrfelder u.s.w. Wir unterhielten uns mit Hörbücher, da der Radioempfang sehr lausig war, machten Ratespiele, assen Marshmallows und Yasmine suchte im Reiseführer, ob es doch noch etwas zu besichtigen gab.
Meistens standen wir am Morgen früh, mit den Papageien auf (die machten so einen “Meis”, dass an Schlaf nicht mehr zu denken war) und fuhren bald los, damit wir nach 4-7 Stunden am Ankunftsort noch etwas unternehmen konnten, da es um 6pm bereits wieder dunkle Nacht war.
Ein Ausflug, an den die Erinnerungen uns sicher noch lange ein glückseeliges Gefühl bringen, waren die Wale in der Hervey Bay. In der zweiten Galerie die Bilder der gigantischen Buckelwale.
Westküste
Perth-Margaret River-Geraldton
Unser Flugtag von Brisbane nach Perth via Sydney war genau an dem Tag, wo das Quantasbodenpersonal streikte. Nach ein paar Stunden Verspätung wurde unser Flug wegen technischem Defekt gestrichen. Wir erhielten dafür zwei Plätze im direkten Flieger nach Perth, Essensgutscheine und ein Päckchen mit dem Nötigsten (T-Shirt, Dush, Deo, Zahnbürste), da unser Gepäck erst am nächsten Tag ins Hotel geliefert wurde. Das war ja mal noch glimpflich gegangen.
Wegen den rauen Wettervorhersagen änderten wir etwas unserer Route. Anstatt den ganzen südlichen Teil von Perth zu befahren, kehrten wir in Margaret River um und fuhren dann der Sonne nach in den Norden bis Geraldton.
Melbourne
In Melbourne wohnten wir in St. Kilda, mit den “glustigsten” Konfiseriefenster und schrägsten Beizli. Viel mehr als dieses Quartier haben wir nicht entdeckt, da wir irgendwie müde waren Sehenswürdikeiten anzuschauen, zu organisieren wie man von A nach B kommt und Unterkünfte zu wechseln.
So verschrieben wir uns Urlaub auf Samoa...
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