Aktuell
Nepal13 Mai 2012
Die Fotos und der Bericht sind aufgeschaltet.
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Neuseeland Nordinsel22 Apr 2012
Die Fotos sind aufgeschaltet.
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Schweiz25 Mär 2012
Wir sind wieder zurück in der Schweiz.
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Zeitzonen
Costa Rica Teil 2
07.04. - 06.05.2011
In “La Fortuna” besuchten wir den Park der Observatory Lodge, welche eine Beobachtungsstation vom Vulkan Arenal ist und verschiedene Rundgänge u.a. eine Wanderung zum Vulkankrater “Cerro Chato” bietet.
Den Kratersee erreichten wir nicht, da uns der Dschungel etwas zu dicht, der Pfad zu rutschig (an den Ästen sollte man sich ja wegen Schlangen nicht festhalten…) und die graue Wolke zu nahe war.
Der Rückzug erwies sich schlussendlich auch als eine gute Entscheidung. Kaum sassen wir im Restaurant, einen Fruchtsaft schlürfend, begann ein heftiger Tropenregen.
Am nächsten Tag hatten wir das Glück, den rauchenden Vulkan wolkenlos zu sehen. Nach einem Gallo Pinto (typisches Frühstück mit Reis, Bohnen, Ei, Kochbanane, Toast und Käse) reisten wir weiter nach Monteverde. Die Ortschaft bietet nicht viel Charme, doch fanden wir eine nette kleine Unterkunft “Hotel Bellbird” mit einem herzlichen Besitzer. Enthusiastisch mit Kamera, Feldstecher und einer guten Dosis Mückenschutz spazierten wir auf Hängebrücken durch die Nebelwaldbaumkronen. Die Schlussbilanz: ein Nasenbär, Mücken, kreischende Canopy (Touristen mit Karabiner an Seilen), Mücken, schöne Aussicht, etwas kitzeln auf der höchsten Brücke, Mücken und 58 neue Stiche.
Enttäuscht immer noch kein Faultier gesehen zu haben, zielten wir Richtung “Sloth Sanctuary”. Das Reservat erwies sich noch als kaum eingerichtet und am Eingang wurde uns empfohlen, die Station an der Karibikküste zu besuchen. Dies war gar nicht so schlecht, so konnte Yasmine ihre Idee mit der Faultieradoption noch überschlafen…
Nach den paar Tagen im Landesinnern war wieder Strand angesagt.
Manuel Antonio gefiel uns nicht sehr gut, so fuhren wir weiter südlich der Pazifikküste.
In Matapalo fanden wir was wir suchten, ein B&B direkt am Strand. Unser Gastgeber war Quentin ein Songwriter aus Frankreich, welcher seit ein paar Jahren das “Dos Palmas Suites” führt. Schaukelnd in der Hängematte mit Blick auf den Ozean, ein kaltes Imperial in der Hand und der Gitarrenmusik lauschend, liessen wir es uns gut gehen.
Die Mietmöglichkeit eines Studios mit eigener Küche zog uns weiter nach Ojochal. Den wir hegten den Wunsch, wieder einmal selber zu kochen. Die neue Unterkunft hatte einen wunderbaren Garten mit einem Pflanzenlehrpfad, lag aber nicht direkt am Meer. Fast sind wir den Kompromiss eingegangen, doch wir entdeckten bei einem Strandspaziergang die “Coconut Grove”: direkt am Strand “Playa Dominicalito”, vom Bungalow (mit Küche) Blick auf das Meer, Kokospalmen, Leguane, Kolibris, sogar einen Pool und gute Internetverbindung.
Auf einer Erkundungsfahrt haben wir unser erstes Faultier gesehen. Bei einem Hof am Strassenrand krabbelte es über den Weg. Sogar der Postboote ist angehalten um das Faultier mit der Handykamera zu fotografieren. Der alte Hofbesitzer war so erfreut über seinen Besuch, dass er allen noch einen Sack mit Früchten schenkte. Yasmine wurde an ihrem Geburtstag mit einer Delfintour überrascht. Wir waren alleine auf dem Boot und die beiden Bootsführer nahmen sich Zeit, mit uns in den Buchten des Ballena Nationalparks herumzufahren und so wurden wir mit ein paar Flipper-Glücksmomenten beschert.
Hätten wir keinen Abgabetermin für unser Auto gehabt, würden wir wohl immer noch in der Coconut Grove verweilen.
Auf dem Rückweg nach Alajuela besuchten wir eine alte Schulkollegin von Stefan, welche vor Jahren mit der Familie nach Costa Rica ausgewandert ist.
Mit einer Wegskizze ihres Vaters wagten wir es durch den Feierabendverkehr. Im “Berna Tica” angekommen waren wir sehr erleichtert uns in den Vororten von San José nicht verfahren zu haben.
Wer schon selber in Costa Rica gefahren ist, weiss dass dies nicht eine leichte Aufgabe war, den man kann nicht darauf gehen, dass die Abzweigungen beschildert sind…
Im Berna Tica wurden wir wieder herzlich von Dora empfangen. Am nächsten Tag durften wir mit ihr mit auf den Markt in Alajuela. Am Sonntag chauffierte sie uns an die Interbushaltestelle Richtung Karibikküste.
Unterwegs sahen wir riesige Bananenplantagen und eindrücklich viele Schiffscontainerterminals. Vom Busfenster aus beobachteten wir viele ärmliche Dörfer der Plantagenarbeiter. Dabei gehen einem schon einige Fragen und Gedanken über das starke Pestizid, die Bewässerung, die Gesundheit der Bewohner und die unterschiedlichen Verhältnisse durch den Kopf.
In Puerto Viejo, dem Jamaica von Costa Rica, wohnten wir im Hotel Rio Cocles. Unsere Nachbarn war eine Schweizer-Tica Familie, welche uns mit auf ihre Ausflüge nahm. Nach ein paar Tagen karibischem Wetter “Sonne – sintflutartigem Regen” reisten wir weiter nach Panama. Der etwas alte “Carribe Shuttel” holte uns als erstes ab. Auf der Passagierliste stand eine weitere Person. Beim nächsten Hotel stiegen drei und bei einem weiteren zwei “Backpacker” hinzu. Es war sehr eng. Eine Mitreisende fragte den Fahrer ob der Bus den für sieben Personen zugelassen sei. “Si, si, eigentlich für elf Personen, aber dann sei das Gepäck auf dem Dach”. Ach so… Der Bus schaffte es bis zur Grenze und wir wurden von einer Kanadierin unterhalten, welche ohne Punkt und Komma erzählte.
Costa Rica Ausreisestempel im Pass, Gepäck montiert, tief ein- und ausgeatmet und los ging es über die Brücke. Kaum waren wir über Holzbretter am anderen Ufer angekommen, kamen nach uns die schweren LKW’s. Unglaublich, wie lange wird diese Brücke wohl noch stehen?
Mit dem Panamaeinreisestempel im Pass, fuhren wir mit einem etwas moderneren Bus, es hatte sogar ein Musik-DVD mit Songs von Guns N‘ Roses bis Lambada, weiter. An der Bootsanlegestation für nach Bocas del Toro wurden wir in ein bereits volles Boot verfrachtet. Stefan informierte mich, dass diese Art Bootsschale einiges aushält und bei einer Kenterung nicht gleich untergeht, so dass man sich daran festhalten kann, bis Rettung kommt. Sogar unsere kanadische “Chattering Box” war kurz ruhig. Was fehlte noch? Genau, ein starker Regenschauer.
Bocas empfing uns dann etwas freundlicher. Von der Anlegestation aus konnten wir mehr Fischarten, als beim schnorcheln in Griechenland sehen. In der Schule erhielten wir den Schlüssel zu unserem Guesthouse. Das Zimmer war gross, hatte einen begehbaren Kleiderschrank, ein Jacuzzi (bei der hiesigen Wasserqualität u. –knappheit nicht verwendbar), eine grosse Terrasse und lag zwei Häuser neben der Landebahn (ca. 4 Flieger pro Tag). Standen wir auf der Terrasse, wenn ein Flugzeug ankam, zogen wir intuitiv den Kopf ein. Die Unterkunft war nett und preiswert, aber nicht ganz unser Gusto. So sind wir in das Bocas Inn gezogen. Ein schmuckes Hotel direkt am Meer mit einer grossen Veranda. Da momentan Nebensaison ist und wir mehrere Tage hier wohnen werden, haben wir einen sehr guten Sonderpreis erhalten. Mehr zu unserem Sprachschulstart am Montag (09.05.11) und zu Bocas folgt in einem nächsten Bericht – jetzt haben wir noch ein paar Verben zu konjugieren und die Aussicht zu geniessen… Hasta luego.
Hotels Costa Rica
Hotel Bellbird, Monteverde: www.hotelbellbird.com
Dos Palmas Suits, Playa Matapalo: www.dospalmassuites.com
Diquis del Sur, Ojochal: www.diquiscostarica.com
Coconut Grove, Playa Domenicalito: www.coconutgrovecr.com
Hotel Rio Cocles, Playa Cocles: www.riococles.com
Hotel in Bocas del Toro
Bocas Inn, www.anconexpeditions.com