Aktuell
Nepal13 Mai 2012
Die Fotos und der Bericht sind aufgeschaltet.
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Neuseeland Nordinsel22 Apr 2012
Die Fotos sind aufgeschaltet.
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Schweiz25 Mär 2012
Wir sind wieder zurück in der Schweiz.
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Zeitzonen
Panama
06.05. - 20.06.2011
Bocas del Toro
Entgegen der Behauptung im Lonley Planet (wahrscheinlich von der Tourismusindustrie in Panama beeinflusst), dass es an der Karibikküste keine Regensaison gibt, hatten wir einige Tage heftige Regenfälle. Glücklicherweise hat sich das karibische Wetter für die zwei weiteren Wochen auf Bocas nochmals versöhnlich gezeigt.
Neben unserem mehr oder weniger erfolgreichen Versuch in der Sprachschule (Spanish by the Sea) unsere Sprachkenntnisse zu verbessern, haben wir verschiedene Ausflüge unternommen, um Bocas und die umliegenden Insel zu erkunden. Sehr beeindruckend war das Beobachten der eierlegenden Leatherback Schildkröte. Da wir das Glück hatten in der richtigen Jahreszeit auf Bocas zu sein, nutzten wir die Möglichkeit an einer nächtlichen geführten Tour teilzunehmen. Wir starteten um ca. 21.00 Uhr (ab 19.00 Uhr ist es stockfinster) bepackt mit Mückenspray, Fotoausrüstung, Proviant und Hängematte, bereit um nötigenfalls die Nacht am Strand zu verbringen. Nach rund einer Stunde am Strand entlang wandern und einer ebenso langen Pause in der wir uns gegen Mücken verteidigten, kamen endlich die lang erwarteten Lichtsignale von einem der Helfer. Leider aber nahezu von dem Punkt, von welchem wir eine Stunde vorher los spaziert sind. Nachdem wir den Rückweg in Rekordtempo bewältigt haben, wurden wir mit dem Anblick einer 1.70m grossen Schildkröte belohnt, die ihre Eier in ein riesiges, mühsam gegrabenes Loch am ablegen war. Das Schauspiel dauerte ca. 45 min bevor das Tier erschöpft in den Wellen abtauchte. Auch wir machten uns zufrieden auf den Rückweg ins Hotel.
Der einfachste Weg an einen der schönen Strände zu gelangen, ist per Taxi Boot. Diese kleinen Boote mit Aussenborder sind das Transportmittel Nr. 1 in Bocas. An einem der Anlegestellen wird mit dem Fahrer der Preis ausgehandelt (auch der tiefste Preis ist noch viel zu hoch), dann geht es an die Tankstelle um das nötige Benzin zu besorgen (und nur das allernötigste) und danach per Vollgas an den entsprechenden Strand.
Eine weitere schöne und sehr relaxte Möglichkeit die Inseln zu erkunden, war ein Tages Segel- und Schnorcheltrip. Mit einem 40 Fuss Katamaran segelten wir bei mässiger Brise zwischen den Inseln und gingen an zwei verschiedenen Riffen vor Anker um zu Schnorcheln. Wir konnten verschiedenste Fische, Seesterne, Korallen usw. beobachten. Bedauerlicherweise hat unsere bis anhin wasserdichte Kompaktkamera hierbei doch etwas zu viel Wasser erwischt und streikt seither weitere Fotos zumachen.
Ein wenig schweren Herzens verabschiedeten wir uns nach drei Wochen Bocas von unseren Mitschülern und dem entspannten Inselleben. Per Kleinflugzeug flogen wir mit einer schönen Aussicht Richtung Grossstadt Panama City.
Panama City, Pazifikküste
Gelandet in Panama City suchten wir uns ein Taxi, dass uns in die Stadt zum von uns im Voraus online gebuchten Hotel bringen konnte. Taxis fanden wir viele. Leider wusste aber niemand (trotz Adresse) wo dieses Hotel sein sollte. Nach einigen Diskussionen auf spanisch, waren fünf Leute damit beschäftigt, für uns zu telefonieren und das Internet zu checken um herauszufinden, ob es unser Hotel gibt und wo das es sein könnte. Eine Stunde später, Yasmine mit unserem Gepäck wartend im Taxi und Stefan mit dem Smartphone hantierend, kaum etwas verstehend am Informationsschalter, stellte sich heraus, dass es sich um ein ganz neues B&B handelt, welches dementsprechend auch noch keiner der Taxifahrer kannte. Weitere 45 Minuten später, standen wir mit fragendem Blick vor einem Haus Nr. 37, ohne Namenstafel, in irgend einem Quartier. Die Skepsis haben wir bald verloren, als wir unser neuer Gastgeber Alejandro kennenlernten. Schlussendlich empfehlen wir das “Mediterranean Dreams” gerne weiter.
Bei der Stadtbesichtigung am meisten beeindruckt hat uns der Panamakanal mit den riesen Frachtschiffen und wie rasch der Wechsel in dieser Stadt von arm zu reich sowie modern zu alt ist.
Die Automiete erwies sich etwas komplexer, da die meisten Vermieter, nach unserer Sicht, eine zu tiefe Versicherungsdeckung (Haftpflicht $ 15’000) anbieten. Einen Tag später als vorgesehen, dafür mit einem vernünftigen Vertrag (Haftpflicht CHF 3 Mio) fuhren wir los, entlang der Pazifikküste auf der Suche nach schönen Stränden und guten Wellen. Unterwegs Richtung Playa Venao, erhielten wir das Gefühl, dass Panama sich auf einen grossen Tourismus vorbereitet. Rund um den Playa Blanca wurde der Küstenabschnitt so verbaut, dass man fast nur noch via Hotel Zugang zum Strand hat und weitere Anlagen stehen im Rohbau. Auch wurden wir Zeugen, wie Häuser abgerissen werden um die Strasse weiter auszubauen. Bis zum abgelegenen Playa Venao ist der Bagger noch nicht vorgerückt und so fanden wir ein Plätzchen, wie es uns gefällt. Wir kamen sogar in den Genuss von ein paar super pro Surfer, die für die 2011 Billabong ISA World Surfing Games trainierten.
In der EcoVenao Lodge lernten wir einen Mitarbeiter von einer ehemaligen Schulkollegin kennen. So kam es, dass wir sein Surfboard auf unser Toyota Yaris banden und zusammen nach Santa Catalina tuckerten. Dem letzten Strassenabschnitt, mit mehr Schlaglöcher als Teer, ist es sicher zu verdanken, dass Santa Catalina noch ein verschlafenes Fischerdorf ist. Zweimal pro Woche fährt der Gemüsewagen seine Ware ausrufend “Piñas, Zanahoria, Berenjena,…” vorbei und mit im Dorfladen ist Huhn und Hund. Hier verbrachten wir fünf Tage, in denen sich die Regenzeit wieder deutlich bemerkbar machte. Mit dem Grundsatz, dass wir beim Surfen sowieso nass werden, gingen wir ins Wasser und konnten einige gute Wellen reiten. Eine Welle erwischte eher Yasmine als Yasmine sie, so dass sie beide Linsen verlor und wie ein “Maulwurf” zurück an den Strand paddelte…
Gut gefrühstückt, mit Papaya con leche und Pancake, steuerten wir zurück nach Panama City mit Übernachtungsstopp in San Carlos.
Kuna Yala - San Blas
Morgens um 5 Uhr wurden wir vom Transport zu den San Blas Inseln abgeholt. Nach einer guten Stunde in Panama City herumfahren, war mit uns eine ganze Kuna Familie und der Jeep gut beladen mit Gepäck. Von der Boot-Anlegestation schaukelten wir abenteuerlich im Fluss mit starker Strömung und viel Schwemmholz ins Meer. Die Stimmung war einzigartig. In den Cabañas Iron erwartete uns ein einfaches Bungalow mit Sandboden, drei Meter neben dem Meer, die Dusche ein Fass mit Becher – das war Inselleben pur. Die andere Seite der traumhaften Umgebung waren die Abfallhaufen, die von Zeit zu Zeit abgebrannt werden und auch im Wasser schwemmt so einiges Umweltschadendes.
Zwei Tage später startete unser Segeltörn mit der Andiamo einer 50 Fuss Segelyacht. Wir waren etwas zu früh beim Boot und so warteten wir auf einer “Dorfinsel”, im Schatten eines Kunahäuschen bei einem alten Mann und seiner Mola strickenden Frau, bis wir an Board gehen konnten. Der erste Segeltag war etwas anstrengend, da es sehr heiss war, die Gruppe sich noch nicht kannte und natürlich war auch noch das ungewohnte schaukeln. Wir fanden uns aber schnell und es war ein riesen Plausch herumzusegeln, an verschiedenen Riffen zu schnorcheln und Dino zuzusehen wir er das Nachtessen fischte.
Zurück in Panama City entschieden wir uns, definitiv für einen Monat nach Peru und Bolivien zu reisen. Südamerika wir kommen….